Als Implantat bezeichnet man einen Zahnwurzelersatz aus Titan, der dauerhaft in den Kieferknochen eingesetzt wird. Implantate stellen bei folgenden Situationen eine sehr komfortable Lösung dar: Durch Zahnverlust entstandene Lücken Für einen Lückenschluss müssen keine Nachbarzähne überkront und damit verletzt werden. Von hinten verkürzte Zahnreihen Ist die Zahnreihe von hinten verkürzt, wird eine festsitzende Brücke anstelle einer herausnehmbaren Prothese möglich. Zahnlose Kiefer Auch kann einer Vollprothese, die auf einem stark abgebauten Kiefer "schwimmt", wieder ein vernünftiger Halt gegeben werden. Implantate bieten weitere überzeugende Vorteile. Sie sind die einzige Möglichkeit, dem Knochenschwund beim zahnlosen Kiefer vorzubeugen. Der Kieferknochen bleibt so in seiner Form erhalten. Mund, Lippen und Wangen behalten ihre natürliche Fülle und Spannkraft. Bei einer sorgfältigen Diagnostik und einer vernünftigen Planung haben Implantate eine sehr gute Prognose.
Zahnfleischerkrankung (Parodontitis) ist neben Karies die häu-figste Ursache für den Verlust von Zähnen. Sie ist eine durch Bakterien hervorgerufene Entzündung des den Zahn umgebenden Gewebes, die dann auch auf den Kieferknochen übergreifen kann. Für das Auslösen der Parodontitis ist nach heutigem Kenntnis-stand mitverantwortlich: Zahnfleischerkrankung (Parodontitis) ist neben Karies die häu-figste Ursache für den Verlust von Zähnen. Sie ist eine durch Bakterien hervorgerufene Entzündung des den Zahn umgebenden Gewebes, die dann auch auf den Kieferknochen übergreifen kann. Für das Auslösen der Parodontitis ist nach heutigem Kenntnis-stand mitverantwortlich: Der initial meist schmerzfreie und unauffällige Krankheitsverlauf lässt die Parodontitis oft unentdeckt. Nicht zu unterschätzen sind Keime, die über das entzündete Zahnbett in die Blutbahn gelangen. Dies führt, wie neueste Studien belegen, für Parodon-titispatienten zu einem erhöhten Risiko bei Allgemeinerkrank-ungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Arthritis… Daher ist frühzeitige Diagnostik so wichtig.Erste erkennbare Anzeichen einer Parodontitis können sein: - Zahnfleischbluten - Mundgeruch - Zahnfleischrückgang und scheinbares „Längerwerden“ der Zähne - Zahnlockerung Die Parodontitisbehandlung bildet einen Schwerpunkt in unserer Praxis. Konservative, Chirurgische, Ästhetische Parodontal-therapien sind Teil unseres Behandlungskonzeptes, je nach Ausprägung der Erkrankung. Daher gilt: Parodontitis ist kein Schicksal, dem man sich ergeben muss. Nach der erfolgreichen parodontalen Behandlung ist eine Nachsorge mit regelmäßigen Mundhygiene- und Prophylaxe-terminen besonders wichtig. Sie sorgen für einen wirksamen Schutz vor neuen Infektionen.
Ästhetik ist ein natürliches und harmonisches Erscheinungsbild. Darin nehmen gesunde, helle Zähne mit gesundem, rosa Zahnfleisch einen sehr hohen Stellenwert ein.Sie strahlen Wohlbefinden, Selbstbewusstsein und Gesundheit aus. Nicht jedem sind die perfekten Zähne in Form, Farbe und Stellung von Natur aus gegeben. Hier kann jedoch mit Hilfe der modernen, ästhetischen Zahnheilkunde vieles verwirklicht werden. Das Behandlungsspektrum unserer Praxis hierfür umfasst die Professionelle Zahnreinigung, Bleaching, ebenso kosmetische Zahnformkorrekturen mit Composite- oder Keramikfüllungen, Veneers , vollkeramischen Kronen und Brücken. Auch erkranktes Zahnfleisch kann durch Reinigungs- und Pflegemaßnahmen sowie Parodontitisbehandlungen und/oder kleine chirurgische Korrekturen wieder in einen gesunden Zustand versetzt werden.
Bleiben Milchzähne gesund und kariesfrei, haben die bleibenden Zähne eine deutlich bessere Pro-gnose. Deshalb empfehlen wir den Besuch zu zahnärztlichen Früh- und Vorsorgeuntersuchungen schon für Kinder ab dem dritten Lebensjahr. In diesem Alter sind Kinder auch neuen Erfahrungen besonders aufgeschlossen. Unser erster Termin dient immer dem Kennenlernen, unserer Einschät-zung des Behandlungsbedarfes und der Behandlungsbereitschaft des Kindes. Bei weiteren Sitzungen werden die kleinen Patienten spielerisch an die Zahnpflege herangeführt, so dass sie für die häusliche Mundhygiene motiviert sind und Eigenverantwortung für ihre Zähne erlernen. Mit der Zeit wächst das Vertrauen, das so wichtig ist, falls doch ein Eingriff nötig werden sollte. Die Unterweisungen für die Mundhygiene und die richtige Zahn-putztechnik werden entsprechend dem Alter des Kindes/Jugend-lichen intensiviert. Wir erklären die Zusammenhänge zwischen Zahnpflege, Ernährung und Karies. Zur Schmelzhärtung fluoridieren wir regelmäßig alle Zähne. Die neuen bleibenden Backenzähne schützen wir mit einer Fissurenversiegelung. Falls Zahnregulierungen notwendig werden, klären wir recht-zeitig auf.
Ist bei einem Zahn bereits der Zahnnerv erkrankt oder abge-storben wird eine endodontische Behandlung (Wurzelkanalbe-handlung) notwendig. Hierbei werden die Wurzelkanäle gründlich gereinigt, erweitert, evtl. mit einer medikamentösen Einlage versehen, desinfiziert und abschließend hermetisch verschlossen. In unserer Praxis führen wir eine endodontische Behandlung unter zur Hilfenahme eines Dentalmikroskopes durch. „Man kann nur behandeln, was man auch sieht.“ Durch entsprechend genaue Erweiterungstechniken (mech-anische Aufbereitung, elektrische Längenmessung), sorgfältige Reinigungsverfahren (Ultraschall-unterstützte Spülungen) und Fülltechniken (kalte oder warme Obturation) unterscheiden sich hochwertige von weniger guten Wurzelkanalbehandlungen. Trotz schwerer Vorschäden können wurzelbehandelte Zähne für Jahre und Jahrzehnte zuverlässig erhalten werden.
Unser Ziel ist Ihre eigenen Zähne möglichst lange zu er-halten, denn der eigene Zahn ist der beste Zahn! Das heißt kein Amalgam, so klein wie möglich und zahnfarben. Sind bereits defekte Füllungen vorhanden oder neue kariöse Schäden entstanden, werden die Zähne mit einer modernen, minimalinvasiven (maximale Schonung der Zahnsubstanz) Füll-ungstherapie versorgt. In unserer Praxis kommen nur auf ihre Verträglichkeit unbedenk-liche und in ihrer Haltbarkeit erprobte Füllungsmaterialien zum Einsatz. Je nach Größe und Ort des Defektes und unter Berück-sichtigung der Funktion und Ästhetik werden die zu verwenden-den Materialien wie Composites (keramisch verstärkte Kunst-stoffe), Keramik- oder Gold-Inlay (laborgefertigte Einlagefüllun-gen) ausgewählt.
Zahnersatz wird immer dann notwendig, wenn ein Zahn fehlt. Oder es liegen so ausgedehnte Defekte vor, dass der Zahn nicht mehr mit einer Füllungstherapie in Funktion und Form wiederhergestellt werden kann. Man unterteilt Zahnersatz in einen festsitzenden und in einen herausnehmbaren Bereich. Unter festsitzendem Zahnersatz versteht man Teilkronen, Kronen oder Brücken. Diese kann man in Gold oder mit keramisch verblendetem Gold herstellen. Für einen metallfreien Zahnersatz ist heute das Material der Wahl die Vollkeramik. Sie entspricht in ihrer Härte und Farbgebung dem natürlichen Zahn. Fehlen mehrere Zähne oder ist noch eine stabile Restbezahnung vorhanden, kann der Kiefer sehr komfortabel mit einer her-ausnehmbaren bzw. teleskopierenden Brücke versorgt werden. Ansonsten bietet sich Zahnersatz in Form von Teil- oder Voll-prothesen an.
Prophylaxe bedeutet Erkrankungen wie Karies und Parodontitis rechtzeitig vorzubeugen. Daher steht die Prophylaxe an erster Stelle in der modernen Zahnheilkunde. Patienten sind immer wieder überrascht, wie einfach es ist, die Mundgesundheit aufrecht zu erhalten. Entzündungen und Schmerzen sind auch Jahre nach einer parodontalen Sanierung bei regelmäßiger Prophylaxe eine absolute Ausnahme. Eine gesunde Mundhöhle ist nur durch eine perfekte Zahnpflege mit dem richtigen Hilfsmittel zu Hause zu erzielen. Zusätzlich sind in regelmäßigen Abständen Professionelle Zahnreinigungen und Kontrollen notwendig, um Veränderungen rechtzeitig zu erkennen.